Seit ein paar Jahren haben wir von Globe Europe (neu Globe Mission) entdeckt, wie wichtig der Teamgedanke ist. Teams sind relativ kleine Gruppen von Menschen, die ein gemeinsames Ziel haben. Jeder von ihnen hat Verantwortung übernommen, das Ziel zu erreichen und alle haben auch gemeinsam Anspruch auf die Belohnung. Die Teammitglieder stellen ihre individuellen und persönlichen Bedürfnisse zurück um des gemeinsamen Zieles willen.


Hört die Gemeinde die Worte Jesu, allen Menschen das Evangelium zu bringen und gehorcht ihnen, wird aus ihr in obigem Sinne ein Team, zugegeben ein sehr großes. Vielleicht ist es besser, die Ortsgemeinde dabei vor Augen zu haben.
Wenn ein Team funktioniert, ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen weit besser als die Summe der Ergebnisse aller Teammitglieder, wenn sie jeweils alleine gearbeitet hätten. Das ist ein Grund für Teams.
Im Team werden allerdings auch die Schwächen der Teilnehmer viel sichtbarer. Die Gefahr besteht, dass sich Einzelne über die Schwächen andere profilieren wollen. Die Herausforderung ist, das eben nicht zu tun, sondern die Stärken zu suchen und herauszuarbeiten. Das kann echt mühsame Arbeit sein. Aber wenn sie gelingt, kann man über die Ergebnisse nur staunen.
Wichtigster "Teampartner" ist der Heilige Geist. Jesus sendet uns, dass wir gehen und sagt aber auch, dass wir ohne ihn (d.h. seinen Stellvertreter) nichts tun können. Das ist Partnerschaft im Team.

Wenn Teams z.B. auf einen Missionseinsatz gehen, bleibt ihr Erfolg begrenzt bis sehr begrenzt, wenn nicht auch ein Teil des Teams zuhause bleibt. Der zuhause gebliebene Teil des Teams ist erstens nicht den geistlichen Angriffen so ausgesetzt, wie der Teil des Teams, der das Territorium des Feindes angreift, und auch nicht so abgelenkt, durch Land und Leute und all das Neue, das auf das Team einströmt. Das Team, das zuhause bleibt, deckt das Team, das gegangen ist, im Gebet ab gegen die Angriffe von außen und innen. Es sucht den Herrn, es ist mit Gebet und Flehen vor dem Thron Gottes. Es hat diesen Teil des Dienstes übernommen, damit alle gemeinsam das Ziel erreichen. Die Hingabe (Zurückstellen eigener Bedürfnisse) die dafür gebraucht wird, ist mindestens die gleiche, wie bei dem anderen Teil des Teams. Und der Lohn, die Freude über erreichte Ziele, ist ihnen genauso gewiss.
Berufen an diesem Auftrag teilzunehmen sind alle, aber nicht jeder am gleichen Ort oder mit der gleichen Aufgabe. Wo ist dein Platz und was deine Aufgabe?

Hier einige Details zum Einsatz aus einem E-Mail an Interessenten für die Reise:

Was machen wir dort eigentlich, bin ich gefragt worden. Ein Kinderheim zu besuchen und mit den Kindern ein bisschen Spaß zu haben, ist es sicher nicht alleine. Wir werden mit den Kindern Gemeinschaft haben, mit ihnen beten, sie segnen. Vielleicht werden mit dem einen oder anderen Elternteil auch Kontakt bekommen – nicht alle Kinder sind Vollwaisen. Aber es gibt etliche andere Kinder im Dorf und in der Nachbarschaft des kleinen Kinderheims. Wir können kreativ sein und uns etwas ausdenken, was wir mit den Kindern alles anstellen. Vielleicht etwas basteln, vielleicht einen Ausflug machen, vielleicht sogar irgendwo anders mit ihnen übernachten. Das könnte aber dann nur am Wochenende sein, falls nicht gerade Ferien sind – kläre ich noch ab. Wir haben Gemeinschaft mit der Familie, die sich um die Kinder kümmern, N. und seine Familie. Wir haben Hausgemeindetreffen, in der wir miteinander beten und einander segnen und ermutigen. Wir haben Kontakt mit der Bevölkerung und sind aufmerksam, wo Gott Möglichkeiten schenkt, Freundschaften zu bilden und das Evangelium weiterzugeben, was nur mit den einheimischen Leitern zusammen geht wegen der Sprachbarriere. Die Verständigung mit den Leitern geht auf Englisch.
Von dort machen wir Ausflüge in die Gegend um in Gebetsmärschen und besonderen Gebets- und Fürbittezeiten den Namen Jesus zu erheben und das geistliche Klima zu verändern. Das gilt auch für die Reise zum Kinderheim und ebenso die Rückreise. Als Rückreise ist geplant einen anderen Weg zu nehmen, um auch dort zu beten und Gott groß zu machen. Falls das Trainingscenter neue Sponsoren gefunden hat, können wir auch mit den Studenten Zeit verbringen, unsere Zeugnisse erzählen oder auch Lehren weitergeben.
Wir werden Kindergärten besuchen, die von IN.touch gesponsert werden, wenn es irgend möglich ist. Vieles hängt davon ab, wie heikel die Situation gerade ist. Der Verfolgungsdruck für die christliche Kirche ist ziemlich stark.
Wenn das Team feststeht, schicke ich auch einen Reiseplan, damit man noch besser sieht, was uns erwartet und wo wir wann sein werden – auch für das Gebetsteam zuhause. Dieser Plan kann sich aber durchaus ändern.
Ihr könnt euch durch Gebet und Fasten vorbereiten.

Armin Weißenfels, Einsatzleiter