Von 24.3. bis 2.4. besuchte ich unsere Partner-Organisation Secunderabad, Telangana.

 

Als Bericht der Auszug aus dem April-Gebets-Email:

Wegen der nervenaufreibenden Prozesse um Genehmigungen zum Kauf des Geländes und Bau der Gebäude und der damit verbundenen Korruption in den Amtsstuben ist es wahrhaft ein Wunder, dass bisher nur 2 Monate Verzögerung verschmerzt werden mussten. Dafür geht aller Dank an Gott.
In den neuen Kinderheimen und dem Trainingscenter in Medchal wird zurzeit der Innenausbau voran getrieben. Rohre für Elektro-und Wasserinstallation liegen und man hat mit den Verputzarbeiten begonnen. Wahrscheinlich können die Gebäude in der ersten Juniwoche in Betrieb genommen werden. Das heißt, dass die Kinder gleich nach den Sommerferien einziehen können. Die Sommerferien fangen jetzt im April an und gehen bis Mitte Juni.

Zurzeit sind sowohl die Kinder als auch das Trainings- Center noch in angemieteten Räumen. Die Kinderheime sind in 4 nebeneinander liegenden Häusern untergebracht. Das Trainings-Center ist zurzeit über eineim Bau befindliche Stahlaußentreppe etwas gefährlich zu erreichen.
Einige der Medchal-Kinder hatten ihre Examen schon erfolgreich hinter sich gebracht, während die meisten anderen (Medchal und Secunderabad) noch mitten drin stecken und dafür büffeln.

Bei meinem kürzlichen Besuch hatte ich viel weniger Zeit mit den Kindern als sonst. Das lag einmal an den Examen aber auch weil ich nicht im Gästezimmer von AJ untergebracht war, sondern in einem Hotel. Letzteres war wegen des Employment-Visums erforderlich, mit dem ich dieses Mal in Indien war.
Vier der älteren Kinder werden nach den Ferien in ihr 10. Schuljahr starten. Das heißt, dass wir uns im Laufe des Jahres Gedanken machen müssen, wie es danach weitergeht. Möglich ist, dass die guten Schüler die zweijährige Oberstufe besuchen oder dass sie das Employable-Skill-Trainings-Programm durchlaufen. Dabei wollen wir natürlich die Kinder selbst, die Aufsichtsberechtigten und auch die Sponsoren zu Wort kommen lassen.
Ich war beeindruckt, dass AJ eigene Überlegungen angestellt hatte, wie sie die Kinderschutzrichtlinien von Globe Mission noch besser umsetzen können. Z.B. wurde durch eine neue Leitungs-Struktur erreicht, dass eine weitere Vertrauensperson durch die Kinder erreichbar ist.
Dank an alle Beter, die auch für meine Indienreise gebetet haben. Beim Immigration-Office hatte ich keinen Erfolg. Man drückte mir stattdessen eine Liste in die Hand mit Anforderungen und Unterlagen, die ich beizubringen hätte. Das war aber wegen der Kürze der Zeit unmöglich. Bei meiner Ausreise legte man aber keinen Wert den eigentlich erforderlichen Stempel.
Gott sei Dank.