ABS_December_2010„Zurück auf die Schule“ – Es gibt eigentlich nur einen Grund warum Kinder in Indien von ihren Eltern aus der Schule genommen werden. Sie sind so arm geworden, dass sie die Schulgebühren und anderen Kosten, wie Bücher, Schreibmaterial, Schuluniform nicht mehr aufbringen können. Sicher waren diese Familien noch nie wohlhabend. Aber jetzt ist das Geld noch weniger geworden. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Der Vater hatte einen Unfall und kann seinen Beruf nicht mehr ausüben, oder der Vater ist an einer Krankheit oder durch einen Unfall gestorben, oder der Vater hat die Familie verlassen, oder der Vater wurde ermordet, oder die Mutter wurde ermordet weil sie die geforderte Mitgift nicht aufbringen konnte, oder, oder …

Die Kinder leiden wie überall auf der Welt sehr unter diesen Schicksalsschlägen. Jetzt wurden sie von der Schule genommen. Wenn das alles wäre. Manche Kinder müssen arbeiten gehen als Hausangestellte oder für Botengänge. Aber es gibt sehr viel brutalere Ausbeutungen der kindlichen Arbeitskraft bis hin zur Versklavung in der indischen Sex-Industrie.

„Back to School“ – ist die Lösung. Wir helfen verarmten Familien, ihre Kinder wieder zur Schule schicken zu können. Wir zahlen alle Kosten, die dafür anfallen. Die Schulen sind christliche Schulen, in denen die Kinder auch von Jesus Christus hören und ihn kennenlernen.

Diese Kinder kommen überwiegend aus vom Evangelium unerreichten Volksgruppen.

Das Programm findet statt in Secunderabad, Zwillingsstadt zu Hyderabad der südindischen Metropole im Bundesstaat Andhra Pradesh. Secunderabad hat ca. 250.000 Einwohner, wogegen Hyderabad ca. 6 Mio. hat.

Diese Patenschaft ist eine Projekt-Patenschaft, d.h. dass Ihre Patenschaft einem Kind aus einer bedürftigen Familie zugute kommt, zu dem der Pate aber keine persönliche Beziehung pflegen kann. Das würde den Verwaltungsaufwand und damit auch die Kosten hoch treiben, was wir nicht wollen. Der Sponsor erhält aber mit den Infobriefen immer wieder Zeugnisse von Kindern aus dem Programm.

Stand August 2014: 425 Kinder sind im Progarmm, es warten noch sehr viele Kinder auf die Aufnahme